Where is my love?

My love travels across the planet only to be my love
I try to be globally open only to meet my love
The universe and the sky whisper that I have to listen to my love
So why do all those people say that I donʼt need my love?

I started to deny myself, to hurt myself only to talk to love
I began to destroy myself only to express my love

And now I begin to feel that it is maybe only me who is in the need of love
Although it was you who started it off
Who touched me in the rain
To speak about a final sense of love
To interfere the picture that I was thinking of

You said, your life doesnʼt correspond to love
And that things are kept in smaller coves
Although your hand wrapped my fingers
And your breath was mine to touch

So now we’re spilt by greater force
Separately eating the world and consuming sense diversely
While the world is eating us
We’re stuck and numb and restless

Just like before we were taking off.

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no news today

8:am HPC news
no one died today
at these borders
food supply was good
everybodyʼs eating, no oneʼs in fear
thereʼs been no one in a mood
to hate today

all the arts gather in happiness
while saturn is on its mission
and youʼre advised to see
and to celebrate

no car has been exploding
no guilt is here to last
thereʼs identity among us,
as far as you can touch,

touch
and feel
and celebrate it.
carefully.

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Sternenflug

Das Ich und die Welt

Jeder Mensch ist irgendwie ganz einzeln für sich in diese Welt hineingeboren. Manchmal hat man dann Glück mit den Eltern und sie öffnen die Welt und all diese Perspektiven bildhaft für das eigene Sehen. So dass Leben verstehbar wird.

Manchmal hat man aber Pech weil die Schönheit der Welt durch allzu naheliegende Kurzschließlichkeiten verbaut wird. Weil Eltern selbst nicht genau wissen – was ihnen in den meisten Fällen schlechterdings vorwerfbar ist.

Man muss sich – wenn man sich ohnmächtig fühlt – dann einfach entweder durchschlagen oder in der Eindimensionalität der eigenen Ausrichtung verharren. Selbst wenn das bedeutet, bis zu jenem Moment – dem Moment in dem sich alles ändert – zunächst nur kurzdenkend zu sein.

Dieses sich selbst Durchschlagen korrespondiert nicht immer mit offiziellen Bewegungsvorgaben. Manchmal korrespondieren kulturell tradierte Ausrichtungen besser mit sich selbst, weil es innerhalb des spezifischen Bewegungsraums die Möglichkeit der individuellen aktiven Teilnahme – die Möglichkeit einer Identitätsentwicklung – gibt, die außerhalb nicht möglich ist.

United Nations

Welt bewegt sich also zwar in einem interkulturellen Seinsraum, nicht aber notwendigerweise in einem unikonformalen Identifikationsraum. Zur Moderation dieses Problems sind die UnitedNations entstanden. Die UN stehen vor der Herausforderung multidimensionale Identifikationsräume lokalitätsbasiert miteinander zu verbinden.

Weil die UN diese Aufgabe ernst nimmt, steckt sie im Moment in einer Krise. Was jedoch alles andere bedeuten sollte, als diese Herausforderung nicht mehr anzunehmen. Es ist eine Herausforderung, die größer kaum sein kann.

Manchmal meinen es Eltern und Freunde gut und vermitteln doch genau das Falsche. Manchmal meinen Menschen, es müsste doch ein Dschingis Khan in einem stecken. Während sie jedoch den Dschingis Khan in uns suchen, überformen sie uns mit Bildern davon was ihrer Meinung nach ein Dschingis Khan sein müsste. Sie ermöglichen uns gar nicht Dschingis Khan zu sein. Weil sie uns durch ihre Zaunziehungen nicht den Bewegungsraum geben, den der Geist eines Dschingis Khan benötigte. Weiterlesen

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Die demokratische Perspektive

Die Demokratie ist eine wunderbare Staatsform. Demokratie ist aber nicht automatisch leicht und einfach. In der Demokratie ist grundsätzlich das Recht verankert, die eigenen Gedanken auszusprechen oder zu publizieren. Demokratie bedeutet aber nicht, dass beliebige Verhaltensweisen und Handlungen immer und überall möglich sind.

Moderne Demokratie bewegt sich vom Recht her sehr stark in einem Raum, den Kant als Balancegleichnis formuliert hat: Dass nämlich die eigene Freiheit sich nicht gegen die Freiheit der anderen richten darf. Der sich daraus für das Individuum ergebende Bewegungsspielraum lässt sich nicht durch einfache Handlungsanweisungen definieren.

Wann genau Handlungen gegen die Freiheit des anderen verstoßen muss im Einzelfall geprüft werden. Genau deshalb ist Demokratie auch kompliziert. Demokratie erfordert Selbstreflektion und Handlungsbewusstsein. Die Fähigkeit dazu muss gelernt und geübt werden. Demokratie ist kein Selbstläufer und keine formale Festlegung. Weiterlesen

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Sapiens sapiens

Es ist super spannend sein eigenes Leben zu beobachten. Wie es sich so entwickelt, ausformt, manchmal dahinschleicht, machmal von jetzt auf gleich ganz anders wird; wie es auf dir rumhopst, dich anstößt, niederstreckt, dich glücklich macht, zum Heulen bringt, dich in einsame Sackgassen treibt, wieder rausholt, dich ins Meer wirft, dir die Kraft und den Atem der Welt zeigt und dich dann sitzen und sitzen und nachdenken und nachdenken lässt in der Zeit dazwischen.

Manchmal kommen diese Veränderungen so plötzlich, so unerwartet, dass es schwierig ist, ernsthaft noch daran zu glauben: Dass ich selbst etwas mit dem Werden und Sein zu tun hätte – mit dem Werden und Sein dieses Lebens an sich. Dass Ich -  außer als bloße Perceptionskörperheit, die von Kindesbeinen an im Buggy schwungvoll durchgeschoben wird – irgendwie eingebunden bin in diese wo auch immer herkommende Existenz.

Oh! – Natürlich bin ich eingebunden in den Strom des Seins: Ich konsumiere ja diese Welt! Die Welt lässt ihre Güter durch mich durchfließen. Durchströmt mich mit Wasser, Tomato al Gusto, O2 und Hämoglobin. Ich darf mir in Portugal Kieselsteine in die Taschen stecken und in Kasachstan ein Symbol damit in den Steppensand legen, das auf sumerisch “Leben” bedeutet. Ich kann (bald) im Transrapid oder via CNN an den Golf von Mexiko fahren und uns Menschheit live dabei beobachten, wie wir darum kämpfen, endlich dem uns selbst gegebenen Versprechen gerecht zu werden, sapiens sapiens zu sein.

Es gelingt nur teilweise. Es gelingt immer wieder einmal und manchmal dann doch nicht. Jeder Soldat mit einer Waffe in der Hand – jedes missbrauchte Messer – ist ein Beispiel dafür, dass in einigen maßgeblichen Bereichen unserer Gesellschaft von 2x sapiens keines zutrifft – ja dass sogar homo in Frage gestellt werden muss, weil bei der Gewaltanwendung (in Bezug auf das Resultat) die Fähigkeit zur Entwicklung und Anwendung von Werkzeugen nicht als qualitatives Unterscheidungsmerkmal eingestuft werden kann.

Vielleicht sind unsere Städte ja unsere Ameisenhügel. Bezogen auf das Verhältnis zwischen Körpergröße und gebautem Kulturraum ziehen wir in Bezug auf die Ameisen jedoch den Kürzeren. Vielleicht sind wir nur zu einem Teil wirklich eine kluge Spezies. Vielleicht ist ein großer Teil unserer Handlungen tieraffiner als wir es wahrhaben wollen. Vielleicht überdecken wir die Großzahl unserer tierischen Handlungen einfach mit Begriffen, die uns selbst darüber hinwegtäuschen sollen, dass wir möglicherweise nur mäßig begabt sind. Bezogen auf eine Werteskala, wo “mäßig begabt” schon bedeutet: sensitiv, innovativ, planerisch, kreativ, sozialfürsorgend und gestaltungsfähig.

Aber ist das schlimm? Können wir etwas dafür? Haben wir einen Einfluss darauf, dass in der Pupertät Körper und Geist – quasi von selbst – damit anfangen, ganz neue Ideale, ganz neue Präferenzen auszubilden? Dass wir – 85jährig – ganz anders auf Dinge schauen, als noch 40 Jahre zuvor? Dass wir nicht von Geburt an alle Sprachen sprechen und alles Wissen wissen? Dass wir deshalb nur mühsam und Schritt für Schritt in jedem Leben alles neu lernen und neu erkunden müssen?

Über die Zeit ändern sich alle vorhandenen Bezüge unendlich oft. Gestern noch waren  Westdeutschland und Ostdeutschland. Heute kämpft die Mehrheit dafür, dieses manchmal schwierige und manchmal superschöne Beziehungsgefüge zu koordinieren.

Gestern stand Sumer gegen Akkad, Athen gegen Sparta. Heute sprechen wir bewundernd von Mesopotamien und Griechenland.

Iran, USA, China, Israel, Jordanien, Frankreich, Deutschland, Ghana, Indien, Lybien, Japan, Korea – nichts wird bleiben wie es ist. Kurzfristig ist vieles problematisch und festgefahren. Langfristig formt die Unendlichkeit aus den bestenden Dingen Neues und wir formen dadurch, dass wir Kieselsteine von A nach B tragen – manchmal bewusst, oft auch unbewusst – daran mit.

Manchmal informativ-aufnehmend im Buggy. Manchmal aktiv durch gemeinsames Sandburgbauen.

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Ich lebe mein ganz eigenes Leben

Vorhin, in einem Gespräch, sagte ich kurz: “Wir würden die Welt in 200 Jahren nicht wieder erkennen”. Ein “Ja” und ein Kopfnicken waren die Antwort.

Unsere Welt ist ebenso durch sich, so wie wir durch uns sind. Oft sind historische Berichte für uns wie eine Vergangenheit, die mit uns nur wenig zu tun hat. Doch selbst unser eigenes Leben ist nicht durchgehend konsistent.

Viele begriffliche Ausflüchte helfen uns dabei zu verschleiern, dass wir die Veränderung der Welt live miterleben. Wir koppeln Veränderung oft zu unrecht an Alterungsprozesse und sagen: “Mit 40 ist das normal”, anstatt zu sagen: “Wow, beschreib uns doch mal diese Epoche, die haben wir gar nicht miterlebt!”

So, als wäre die Kultur, die Technologie und unsere Interpretation immer die gleiche und Veränderungen ließen sich allein damit begründen, dass wir älter werden.

Jede Generation hält in ihrem Leben mehrere Epochen für die jeweils eigentliche. Weiterlesen

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In der Ideenwelt

Eine philosophische Betrachtung

Seit wann gibt es wohl diese professionalisierte Ideenwelt, in der alle Bereiche des Lebens auf die Produktion von Ideen ausgerichtet sind? War das schon so, als Menschen noch Faustkeile behauen haben um Speerspitzen herzustellen oder ist dieses zugespitzte Verhalten erst ein Ergebnis der letzten 200 – vielleicht 1000 Jahre?

Ich schreibe diese Zeilen auf einem Apple Computer. Die Firma Apple hat eine Vielzahl an Patentrechten auf dieses Produkt. In unserer Zeit ist das üblich und Teil der gängigen sozialen Vereinbarungen, die über das Recht zu einer allgemeingültigen Handlungsanweisung werden.

Dies ist eine gegenwärtige, vielleicht temporäre, Ausprägung von Gesellschaft. Da letztlich jedes Recht Bedingungen für das soziale Miteinander vorgibt, wird sich von heute auf morgen an solch einem Zustand nichts verändern. Erst mit der Veränderung von sozialen Prozessen über einen längeren Zeitraum verändern sich auch die Üblichkeiten des sozialen Austauschs, die im Recht dann wieder ihre formale Spiegelung finden. Weiterlesen

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Naver – Suchmaschine aus Südkorea

Naver ist eine Suchmaschine aus Südkorea. Die Südkoreaner scheinen IT-bezogen gerade super innovativ und nach vorn unterwegs zu sein.

Für mich ist es ein großer Nachteil, dass ich die Zeichen nicht verstehe. Was ich aber intuitiv sehe und verstehe, ist, dass die Elemente auf der Seite super sauber angeordnet sind und dass sich viele Portalseiten, die ich selbst kenne, daran sinnvollerweise orientieren könnten.

http://www.naver.com

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Warum ist ein Auto?

Dasitzen und nachdenken. Hier ein Tag, dort ein Tag, Wochen, Jahre. Für die Zeit haben wir keine guten Begriffe und kein gutes Verständnis darüber, was eigentlich passiert.

Zeit gehört zu den großen Unbekannten. Jedes Betrachten, jedes Kopf-zur-Seite-bewegen, jedes Anlächeln, jede Handlung füllt mich mit Identität. Es ist keine Zeit die hier abläuft; Bewegung läuft ab. Sensorische, emotionale, kognitive Bewegungsströme; Körperkonfigurationen aus fließenden individuellen Teilidentitäten formen die Wirklichkeit.

Wir haben Begriffe, um diese Wirklichkeit be-greifen und be-handeln zu können. Begriffe nehmen das unverständliche aus den Dingen. Ein Auto ist ein Auto. Aber was genau ein Auto ist, oder besser: Warum ein Auto ist, das ist schwer erklärbar.

Warum ist ein Auto?

Bei dieser Frage ist man schnell im Bereich des Philosophischen. Man kann das Auto auch über die Kulturwissenschaft (“Das Auto kommt von der Kutsche”), die Anthropologie Weiterlesen

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Liebe

Jedes Leben greift nach den Sternen.
Jedes Leben greift nach Zusammenhängen.
Greift nach Bezügen, die vielleicht relevant sein können.
Worin Leben auch tastet. Es strebt nach Bewegung.

Durch alle Interpretation und Considerationen greift das
Leben nach Zusammenfindung und Berührung.

Da Macht in erster Linie Verantwortung ist und nicht
Missbrauch, durchtönt der Schrei nach Miteinander
jede Mauer und jede Grenze.

Ohne die Liebe ist jede strategische Bewegung eine Selbstentzündung.
Ohne die Liebe ist jedes Atmen nur von Gott oder vom Universum
her verstehbar. Von denen Liebe wieder und wieder ausströmt.

Die Liebe strömt zwischen allen Grenzen und durch alle Hindernisse.

Keine Liebe lässt sich aufhalten von Armeen oder Interpretationen. Wenn Liebe durch das Sein in den Sinn gesetzt wurde, dann kann sie zwar dramatisch sein, traurig oder verloren. Wo aber anders strömt Liebe hin, als in den Kern dieser mannigfaltigen Bewegung? Einen Kern der uns mitsamt unseren Liebe im Herzen plötzlich zu Boden streckt. Und wir uns schweratmend wieder aufrichten auf jene Beine, die sich dann weiter und weiter bewegen, nur um diesen anderen ersehnten Mund zu küssen.

Die Blindheit unserer Liebe macht uns wild und verrückt. Das Sein bewegt uns durch jenen Raum, den wir halbtaub tastend erkunden, nur um jene Lippen zu berühren, die unser Sein dann auflösen und uns befreien von der Macht dieser Sehnsucht. Von der Irreführung jeder Verblendung. Hin zu dieser Lippenberührung, die Raum und Zeit und Relevanz auflöst. Die uns von allen Irrationalitäten entsetzt und uns nach Hause bringt.

Dahin wo wir herkommen. Wo all dies konfigurativ ist. Dahin, wo wir erneut Fuß setzen auf diese Erde durch die Idee, die diese Erde entstehen ließ.

Immer steht die Liebe im Zentrum. Immer lässt sie Alterungsprozesse und verlorene Wirklichkeiten hinter sich. Fast ließe sich sagen: Schöpfung ist durch Liebe und Bewegung immerdar. Liebe und Bewegung sind das: Wodurch wir in Verbindung stehen.

Zu unserer Heimat.

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